Anker 737 Power Bank im Test: 24.000 mAh mit 140 Watt für unterwegs
Die Anker 737 Powerbank (PowerCore 24K) richtet sich an alle, die auf Reisen mehr als nur ein Smartphone am Laufen halten wollen: Laptop, Tablet und Kopfhörer gleichzeitig, über einen längeren Zeitraum, ohne dass am Gate oder im Zug nach der nächsten Steckdose gesucht werden muss. Mit drei Anschlüssen und einer Ladeleistung, die auch ein MacBook zügig füllt, deckt sie den Bedarf eines vollen Reisetages ab, nicht nur den eines einzelnen Geräts.
Auffällig ist die Kombination aus großer Kapazität und einem Display, das den Ladezustand nicht nur grob anzeigt, sondern konkrete Werte zu Eingangs- und Ausgangsleistung liefert. Wer unterwegs wissen will, wie viel Leistung ein angeschlossenes Gerät gerade zieht und wie lange der Ladevorgang noch dauert, sieht das direkt am Gehäuse, ohne eine App öffnen zu müssen.
Getragen wird das Ganze von der ActiveShield 2.0 Technologie für den Ladeschutz und einem Gehäuse, das trotz der Kapazität von 24.000 mAh noch in eine größere Reisetasche oder einen Rucksack passt. Für lange Bahnfahrten, Flüge mit mehreren Umstiegen oder mehrtägige Trekkingtouren ohne Steckdose ist das ein Gerät, das mehrere Ladezyklen am Stück abdeckt, statt schon nach dem ersten vollen Smartphone selbst wieder an die Steckdose zu müssen.
Die Daten im Überblick
| Modell | Anker 737 Powerbank (PowerCore 24K) |
|---|---|
| Kapazität | 24.000 mAh |
| Ladeleistung | Bis zu 140 Watt |
| Anschlüsse | 2x USB-C, 1x USB-A, 3 Anschlüsse insgesamt |
| Maße | 155,7 x 54,6 x 49,5 mm |
| Gewicht | 630 g |
| Display | Smartes digitales Display für Lade- und Restzeitanzeige |
| Sicherheitssystem | ActiveShield 2.0 |
Werte nach den Angaben von Anker.
Wie die 140 Watt Ladeleistung im Alltag wirken
140 Watt über drei Anschlüsse verteilt bedeuten in der Praxis, dass sich nicht nur ein Smartphone, sondern gleichzeitig auch ein Laptop mit nennenswertem Tempo laden lässt. Für ein MacBook Pro mit 16 Zoll und dem M2-Pro-Chip gibt Anker an, dass die Powerbank es in 28 Minuten auf 50 Prozent Akkustand bringt, sofern ein Kabel mit der passenden USB-C-Spezifikation verwendet wird.
Diese Leistung wird über die Power-Delivery-3.1-Technologie erreicht, die zwischen den angeschlossenen Geräten die verfügbare Watt-Zahl dynamisch aufteilt. Wer also gleichzeitig ein Tablet und ein Smartphone anschließt, bekommt nicht die volle Leistung an jedem Port, sondern eine automatische Verteilung, die beide Geräte zügig versorgt, ohne dass am Gerät selbst etwas eingestellt werden muss.
Wer auf Reisen zusätzlich Fotoausrüstung dabei hat und dafür eine geeignete Tasche sucht, findet einen Überblick in unserem Test der Kamerarucksäcke.
24.000 mAh Kapazität und was das für mehrere Ladezyklen bedeutet
Die Kapazität von 24.000 mAh ist der Kern dessen, was die Anker 737 von kleineren Powerbanks unterscheidet. Anker selbst bewirbt das Gerät mit dem Hinweis, dass sich damit ein iPhone 13 fast fünfmal oder ein iPad Pro mit 12,9 Zoll gut ein Mal vollständig aufladen lässt. Für einen mehrtägigen Trip ohne verlässlichen Zugang zu Steckdosen ist das ein Polster, das über den ersten Tag deutlich hinausreicht.
Gerade bei Zwischenstopps auf Flughäfen, wo Steckdosen oft belegt oder gar nicht vorhanden sind, macht sich diese Reserve bemerkbar. Ein Gerät, das nur die Kapazität für eine einzelne volle Ladung mitbringt, ist nach dem ersten langen Umstieg wieder leer, während die 24.000 mAh auch nach mehreren Ladevorgängen noch Restkapazität für den nächsten Tag übrig lassen.
Das digitale Display und der ActiveShield 2.0 Ladeschutz
Das smarte Display zeigt laut Anker die Ausgangs- und Eingangsleistung sowie die geschätzte Zeit bis zum vollständigen Aufladen der Powerbank an. Das ist mehr als eine reine Akkustandsanzeige: Wer wissen will, ob ein angeschlossenes Gerät gerade tatsächlich mit voller Leistung lädt oder ob das Kabel oder der Port die Geschwindigkeit begrenzt, sieht das direkt an den angezeigten Watt-Werten.
ActiveShield 2.0 ergänzt das um eine kontinuierliche Überwachung des Ladevorgangs, die auf Temperatur- und Spannungsschwankungen reagiert. Für ein Gerät, das über Stunden hinweg mehrere Geräte gleichzeitig versorgt, ist eine solche laufende Kontrolle ein Unterschied zu einfacheren Powerbanks, die nur einen einzigen Sicherheitsschwellenwert kennen.
Maße, Gewicht und die Frage der Alltagstauglichkeit
Mit 155,7 x 54,6 x 49,5 mm und 630 Gramm ist die Anker 737 kein Leichtgewicht, das unbemerkt in einer Jackentasche verschwindet. Für eine Powerbank mit 24.000 mAh Kapazität liegt sie aber in einem Bereich, der sich noch gut in einem Rucksackfach oder einer größeren Handtasche unterbringen lässt, ohne das Gepäck spürbar zu dominieren.
Das Gewicht ist dabei direkt an die Kapazität und die verbaute Ladeelektronik für 140 Watt gekoppelt. Wer eine deutlich leichtere Powerbank sucht, muss in der Regel entweder bei der Kapazität oder bei der maximalen Ladeleistung Abstriche machen, beides gleichzeitig zu bekommen, ist bei aktueller Akkutechnologie kaum möglich.
In der Praxis heißt das auch, dass die Anker 737 seltener in eine kleine Umhängetasche passt und eher für ein Rucksackfach oder ein separates Techfach im Koffer gedacht ist. Wer regelmäßig mit leichtem Handgepäck reist, sollte das Gewicht beim Packen mit einplanen, statt es als reines Zubehör zu behandeln, das nebenbei mitläuft.
Wo die Anker 737 Powerbank an Grenzen kommt
Dafür
- 24.000 mAh Kapazität für mehrere volle Ladezyklen unterwegs
- Bis zu 140 Watt Ladeleistung über drei Anschlüsse gleichzeitig
- Smartes digitales Display mit Anzeige von Lade- und Restzeitwerten
- ActiveShield 2.0 für eine laufende Überwachung des Ladevorgangs
- Zwei USB-C- und ein USB-A-Anschluss für unterschiedliche Kabeltypen
Dagegen
- 630 Gramm Gewicht, spürbar schwerer als reine Smartphone-Powerbanks
- Volle 140 Watt nur mit PD-3.1-fähigem Kabel und passendem Gerät erreichbar
- Wiederaufladen der Powerbank selbst langsamer als bei den Prime-Modellen mit bis zu 250 Watt Eingangsleistung
- Maße von 155,7 x 54,6 x 49,5 mm beanspruchen ein eigenes Taschenfach
- Nur ein USB-A-Anschluss, zwei ältere Geräte ohne USB-C lassen sich nicht parallel versorgen
Die Einschränkungen betreffen vor allem das Gewicht und die Voraussetzungen für die volle Ladeleistung, nicht die Grundfunktion. Wer ein Kabel mit passender Spezifikation nutzt und das zusätzliche Gewicht für die hohe Kapazität in Kauf nimmt, bekommt eine Powerbank, die mehrere Geräte über einen ganzen Reisetag hinweg zuverlässig versorgt.
Passt die Anker 737 Powerbank zu dir?
Ja, wenn
- du auf Reisen mehrere Geräte gleichzeitig laden willst
- dir eine Anzeige von Lade- und Restzeit auf dem Gerät selbst wichtig ist
- du auch ein MacBook oder Tablet zügig aufladen willst
- du mehrtägige Trips ohne verlässlichen Steckdosenzugang planst
Nein, wenn
- du eine möglichst leichte Powerbank für die Jackentasche suchst
- du kein PD-3.1-fähiges Kabel besitzt oder anschaffen willst
- dir 24.000 mAh Kapazität für deinen Bedarf zu viel sind
- du ein bidirektionales, besonders schnelles Wiederaufladen der Powerbank selbst brauchst
Für Reisende, die mehrere Geräte über einen vollen Tag hinweg versorgen wollen und dafür etwas mehr Gewicht im Gepäck akzeptieren, deckt die Anker 737 die wichtigsten Anforderungen ab. Wer eine kompaktere Lösung für ein einzelnes Smartphone sucht, findet das eher in einer kleineren Baureihe.
Drei Alternativen, die sich lohnen zu vergleichen
Anker Prime Powerbank 20.000mAh 200W: kompakter mit mehr Ladeleistung
Die Anker Prime Powerbank mit 20.000 mAh Kapazität bietet laut Hersteller eine Gesamtausgangsleistung von 200 Watt und lässt sich über den USB-C-Anschluss mit bis zu 100 Watt selbst wieder aufladen. Ein 16 Zoll MacBook Pro bringt sie laut Anker in 40 Minuten auf 50 Prozent Akkustand.
Mit weniger Kapazität als die Anker 737, aber höherer Gesamtausgangsleistung eignet sie sich für alle, die primär ein einzelnes leistungshungriges Gerät wie einen Laptop schnell versorgen wollen, statt über den ganzen Tag mehrere Geräte parallel zu laden.
Für alle, die eine etwas geringere Kapazität gegen mehr Ladeleistung pro Anschluss tauschen wollen, ist das eine Variante innerhalb der gleichen Anker-Prime-Familie.
Anker Prime Powerbank 26.250mAh 300W: mehr Leistung für zwei Laptops
Die Anker Prime Powerbank mit 26.250 mAh Kapazität geht bei der Ladeleistung über die Anker 737 hinaus: 300 Watt Gesamtleistung über zwei USB-C- und einen USB-A-Anschluss, wobei jeder USB-C-Port laut Hersteller bis zu 140 Watt liefert. Über beide USB-C-Ports gleichzeitig lässt sie sich mit bis zu 250 Watt wieder aufladen und erreicht laut Anker 50 Prozent Akkustand in 13 Minuten.
Mit 99,75 Wattstunden bleibt sie laut Hersteller innerhalb der Grenzen, die für die Mitnahme als Handgepäck gelten. Für alle, die regelmäßig zwei Laptops gleichzeitig versorgen oder eine besonders kurze eigene Ladezeit brauchen, ist das die leistungsstärkere Variante der Baureihe.
Für alle, die noch mehr Gesamtleistung als bei der Anker 737 suchen und dafür ein etwas höheres Gewicht akzeptieren, ist die 26.250-mAh-Version die konsequente Erweiterung.
Anker Prime Powerbank 27.650mAh 250W: mehr Kapazität bei ähnlicher Leistung
Die Anker Prime Powerbank mit 27.650 mAh Kapazität bietet laut Hersteller 250 Watt Gesamtleistung über zwei USB-C- und einen USB-A-Anschluss und lässt sich über beide USB-C-Ports mit bis zu 170 Watt wieder aufladen. Ein 16 Zoll MacBook Pro bringt sie laut Anker in 28 Minuten auf 50 Prozent Akkustand, eine vollständige Wiederaufladung der Powerbank selbst dauert bei voller Eingangsleistung unter 43 Minuten.
Mit rund 3.650 mAh mehr Kapazität als die Anker 737 und einer höheren Gesamtausgangsleistung ist sie für alle interessant, die noch etwas mehr Reserve für lange Trips ohne Steckdosenzugang wollen und dafür ein höheres Gewicht in Kauf nehmen.
Für alle, die zwischen der Kapazität der Anker 737 und der höchsten Ausbaustufe der Baureihe liegen wollen, ist die 27.650-mAh-Version die Variante mit dem größten Kapazitätspolster bei noch handlichem Format.
Häufige Fragen zur Anker 737 Powerbank (PowerCore 24K)
Wie hoch ist die Kapazität der Anker 737 Powerbank?
Die Anker 737 Powerbank bringt laut Hersteller eine Kapazität von 24.000 mAh mit. Damit lässt sich laut Anker ein iPhone 13 fast fünfmal oder ein iPad Pro mit 12,9 Zoll gut ein Mal vollständig aufladen.Wie viel Leistung liefert die Anker 737 maximal?
Anker gibt für die Powerbank eine maximale Ladeleistung von 140 Watt an, verteilt über zwei USB-C- und einen USB-A-Anschluss. Für die vollen 140 Watt sind ein PD-3.1-fähiges Kabel und ein entsprechend kompatibles Gerät nötig.Was zeigt das Display der Anker 737 an?
Das smarte digitale Display zeigt laut Hersteller die Ausgangs- und Eingangsleistung sowie die geschätzte Zeit bis zur vollständigen Ladung der Powerbank an. Damit lässt sich der Ladevorgang jedes angeschlossenen Geräts direkt am Gerät nachvollziehen.Wie schwer ist die Anker 737 Powerbank?
Die Anker 737 wiegt laut Hersteller 630 Gramm bei Maßen von 155,7 x 54,6 x 49,5 mm. Das macht sie zu einem eher kompakten, aber spürbar gewichtigen Begleiter für ein Rucksackfach.Was macht ActiveShield 2.0 bei der Anker 737?
ActiveShield 2.0 ist laut Anker ein Sicherheitssystem, das den Ladevorgang laufend überwacht, um die Powerbank und angeschlossene Geräte zu schützen. Es ergänzt die reine Kapazitäts- und Leistungsangabe um eine kontinuierliche Kontrollfunktion.Fazit zur Anker 737 Powerbank (PowerCore 24K)
Mit 24.000 mAh Kapazität, bis zu 140 Watt Ladeleistung über drei Anschlüsse und einem Display, das Lade- und Restzeitwerte direkt anzeigt, deckt die Anker 737 den Bedarf eines vollen Reisetages mit mehreren Geräten ab. Das Gewicht von 630 Gramm gehört zu dieser Kapazität und dieser Leistungselektronik dazu, für alle, die regelmäßig Smartphone, Tablet und Laptop unterwegs versorgen wollen, ist das ein vertretbarer Kompromiss.

